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Meine Gedichte

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In einem Herzen aus mondloser Nacht

In einem Herzen aus mondloser Nacht
Wogen die Träume
Umschatteter Seelen

In ewigem Reigen.
Und tanzend und webend
Erheben sich Schleier

Wie nebelsilberner Morgendunst.
In lieblichen Wellen
Wogen die Töne

Leise und sacht vor erstarrenden Wäldern
Mit Bäumen aus Schatten
Und Träumen aus Nebelwind.


Geflüster aus den Schatten

In allen Winden schallt mein Ruf
Durch alle Lüfte eilt mein Schweigen
An jeder Felswand bricht mein Wort
In allen Labyrinthen schleicht mein Widerhall

Und durch die Dunkelheit des Chaos
Kriecht mein Lachen
Und durch das blendend helle Licht
Rinnt meine einz'ge Träne

In alle Farben mischt sich meine Seele
Durch das Grau tanzt schleiergleich mein Geist
An jedem Tropfen Leben splittert ohne Laut mein Tod
In jedem Todesreigen sinkt danieder meines Lebens Kraft

Und durch die Dunkelheit des Chaos
Kriecht mein Lachen
Und durch das blendend helle Licht
Rinnt meine einz'ge Träne

In die Ewigkeit


Aus den Gebeinen der Lebenden

Aus den Gebeinen der Lebenden
Wand sich unsichtbar die Larve meiner Seele,
Kroch unaufhaltsam zwischen ihren Geistern
Und verbrannte den Tod
Aus ihnen.

Türme alter Städte, in Tempel und Mauern eingebettet,
Ergaben sich mir.
Und ich hauchte ihnen das Leben ein,
Zersprengte glutrote Steine zu Blättern
Und Blüten.

Und als ich die gläsernen Treppen des Himmels eroberte,
Legte ich mir die Schönheit zu Füßen
Und zerschmetterte das Licht der Gestirne
Zu einem Nebel
Aus Träumen.

Und als ich neu schuf nach meiner Schönheit,
Meiner Freiheit
Und meiner Seele
War ich Ich.


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